Wie sollten Passermarken für die SMD-Bestückung optimal gestaltet werden (Größe, Form), wie viele Passermarken sind notwendig und wo sollten diese platziert werden? Passermarken sind als Referenzpunkte für den Pastendruck und für die automatische SMD-Bestückung unbedingt notwendig.
Wo sind Passermarken notwendig?
Es gibt drei Arten von Fiducials welche in der IPC-7351 normiert sind:
Panel Fiducials (Nutzen Passermarken): auf dem Nutzenrand, zur Ausrichtung der Fertigungsnutzen im Pastendruckprozess. Wenn wir die Leiterplatte beschaffen, kümmern wir uns um die optimale Nutzengestaltung und das Setzen von Passermarken. Wenn Sie die Nutzen selbst gestalten, sollten 3 Passermarken gesetzt und das Nutzen vom Bestücker freigegeben werden.
Global Fiducials (PCB Passermarken): auf den individuellen Leiterplatten zur Ausrichtung in den Bestückungsautomaten. PCB Passermarken sind dabei auf jeder mit SMD-Bauteilen bestückten Seite notwendig. Pro Leiterplatte sind 3 Passermarken optimal und mindestens 2 notwendig. Bitte stellen Sie sicher, dass die PCB Passermarken auch in den Pick-und-Place-Daten mit exportiert werden.
Local Fiducials (Lokale Passermarken): auf sehr großen Leiterplatten, bei denen für Finepitch-IC eine hohe Bestückpräzision gefordert ist. Dies ist sinnvoll, wenn Bauteile einen Pitch von unter 0,5 mm haben.

Auf jeder Leiterplatte müssen sich mindestens 2 Passermarken befinden (z.B. unten links und oben rechts). Für die Bestückungspräzision und die Druckpräzision sind jeweils 3 Passermarken optimal.
Wie sieht die optimale Passermarke aus?
Als Passermarke auf der Leiterplatte ist ein Kupferpunkt mit einem Durchmesser von 1 mm ideal. Dieser muss zentriert in einer 2 mm Lötstoppmasken-Freistellung platziert werden. Dies sorgt dafür, dass unsere Kamerasysteme ausreichend Kontrast zur Erkennung der Passermarken haben.

Bitte stellen Sie sicher, dass die PCB Passermarken auch in den Pick-und-Place-Daten mit exportiert werden.
